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Über mich

Mein beruflicher Werdegang begann in der klassischen Sozialpädagogik und der praktischen Arbeit innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe. Nach dem Studium der Sozialpädagogik (B.A.) an der HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) arbeitete ich in unterschiedlichen Bereichen der ambulanten und stationären Jugendhilfe und übernahm später Leitungsfunktionen — unter anderem in der Leitung ambulanter Teams sowie stationärer Jugendhilfeeinrichtungen in und um Hamburg.​ Neben der fachlichen Leitung gehörten auch die Konzeptentwicklung, der Aufbau neuer Teams sowie die Entwicklung tragfähiger Arbeits- und Kommunikationsstrukturen zu meinen Schwerpunkten. Früh entwickelte sich dabei mein besonderes Interesse für systemische Prozesse, Diagnostik und Konzeptentwicklung. Zusätzlich war ich in der psychosozialen Beratung bei einem Gesundheitsversorger einer Krankenkasse tätig und begleitete Menschen in psychisch und gesundheitlich belastenden Lebenssituationen.

Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht bis heute die systemische Diagnostik, Beratung & Therapie — insbesondere die professionelle Klärung und Beschreibung komplexer familiärer, sozialer und organisationaler Zusammenhänge. Die von mir entwickelten Konzepte orientieren sich dabei an systemischen Clearingprozessen, bei denen nicht vorschnelle Bewertungen, sondern das Verstehen von Dynamiken, Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten im Vordergrund stehen.

Berufsbegleitend absolvierte ich den Masterstudiengang Systemische Beratung (M.A.) mit dem Schwerpunkt Organisationsberatung an der Hochschule Nordhausen. Ergänzend erfolgte die Zertifizierung zum systemischen Therapeuten durch den Dachverband Systemische Gesellschaft (SG). Es erfolgten zudem Weiterbildungen in den Bereichen Gesundheitsförderung, Stressprävention und betriebliches Gesundheitsmanagement.

In den Jahren als Leitung rückten zudem zunehmend wirtschaftspsychologische Fragestellungen in meinen Fokus meiner Tätigkeit. Daher begann ich noch Wirtschaftspsychologie und Betriebswirtschaftslehre zu studieren. In diesem Kontext beschäftige ich mich besonders mit den Themen Burnout, Stressbelastung, Resilienz, gesunde Führung, Kommunikation und psychische Gesundheit innerhalb organisationaler Strukturen.

Die Verbindung von sozialpädagogischer, therapeutischer und wirtschaftspsychologischer Perspektive ist für mich kein Widerspruch, sondern eine bewusste fachliche Ausrichtung. Sowohl Familien als auch Teams und Organisationen sind soziale Systeme, in denen ähnliche Dynamiken wirken: Belastung, Kommunikation, Rollenverständnis, Ressourcen und Veränderungsprozesse. Genau an dieser Schnittstelle arbeite ich — mit dem Ziel, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.

Um den Bereich der systemischen Diagnostik weiter zu entwickeln absolviere ich am Weinsberger Forum die Weiterbildung zum psychologischen Sachverständigen im Familienrecht. Ab Anfang 2027 biete ich neben meiner diagnostischen und familientherapeutischen Tätigkeit auch psychologische Gutachten in familienrechtlichen Verfahren an. 

Ausbildung

Systemischer Therapeut (SG)

Wirtschaftspsychologie & Betriebswirtschaftslehre (B.Sc. i.A) Europäische Fernhochschule Hamburg

Sachverständiger im Familienrecht (Weinsberger Forum i.A.)

Systemische Beratung (M.A.) Hochschule Nordhausen

Sozialpädagogik (B.A.) Hochschule für angewandte Wissenschaft & Kunst HAWK

Kinderschutzfachkraft nach § 8a SGB VIII (​Deutscher Kinderschutzbund)

Betrieblicher Gesundheitsmanager IHK - Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft

 

Beruflicher Werdegang

Seit 2019: Selbstständig in eigener Tätigkeit mit den Schwerpunkten Systemische Diagnostik. Seit 2024 volle Selbstständigkeit.

2021 - 2024: Hamburger Kinder- und Jugendhilfe e.V.; Hilfen zur Erziehung Altona und Beratungsstelle Rissen

2019 - 2021: Leitung zweier stationärer intensivbetreuter Wohngruppen in Hamburg bei FÜR:SOZIALES Hamburg

2014 - 2019: Aufbau und Leitung des Bereichs der Kinder- u. Jugendhilfe bei den Star-Dienstleistungen gGmbH Einbeck

2012 - 2014: Dozent bei der Ländlichen Erwachsenenbildung Einbeck/Northeim

2009 - 2011: Albert Schweitzer Familienwerk; Tagesstätte Tano Northeim (teilstationäres Angebot der Eingliederungshilfe)

Veröffentlichungen

2023: Instagram vs. Reality: Die Welt außerhalb des Bildausschnitts ("Die Verpeilte" Magazin Berlin)

2023: "Erfahrungen mit häuslicher Gewalt aus der Perspektive einer Fachkraft" ("Die Verpeilte" Magazin Berlin)

2023: Über den Versuch die "verdammte Waage" zu akzeptieren: Ein Beitrag zum Thema Essstörungen ("Die Verpeilte" Magazin Berlin)

2023: Counter Punch Begleittext ("Die Verpeilte" Magazin Berlin)

2023: Gesichter der Sucht ("Die Verpeilte" Magazin Berlin)

2022: "Wie ich lernte jemanden zu vermissen, den ich niemals kennenlernen werde" ("Die Verpeilte" Magazin Berlin)

2023: "Niemals hat ein Baseballschläger mehr Sinn gemacht" ("Die Verpeilte" Magazin Berlin)

2019: Geschwisterbeziehungen im Kontext sozialer Mobilität - "Wie erleben soziale Aufsteiger während

des Hochschulstudiums Veränderungen in den Beziehungen zu ihren Geschwistern?" (Eine qualitative Untersuchung)

2013: "Sind Jungen die neuen Bildungsverlierer?" (Ein kritischer Blick)

Kontaktmöglichkeiten

Sebastian Pollzien M.A.

Systemischer Therapeut (SG)

Rennbahnstraße 2

22111 Hamburg

0176 - 22506236

anfragen@systemischentwickeln.de

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